Am Montagmorgen kam es in Wedel zu einer gefährlichen Fluchtfahrt, die gleich mehrere Verkehrsunfälle auslöste. Die Polizei wollte einen silbernen VW Polo kontrollieren, der Fahrer entschied sich jedoch für eine riskante Flucht durch das Stadtgebiet Wedel. Die Beamten brachen die Verfolgung aus Sicherheitsgründen ab, der Fahrer setzte seine Fahrt fort, verursachte zwei Unfälle und flüchtete anschließend zu Fuß.
Zeitpunkt und Ausgangssituation
Das Geschehen begann am Montag, 02.02.2026 um 08:47 Uhr.
Eine Streife wollte den VW Polo wegen einer regulären Verkehrskontrolle anhalten. Der Fahrer missachtete sämtliche Anhaltezeichen und beschleunigte sofort.
Riskante Fahrmanöver im Stadtgebiet
Während der Flucht bog der Fahrer bei Rotlicht links ab und fuhr mit hoher Geschwindigkeit weiter. Die Straßen waren witterungsbedingt glatt. Die Polizei startete zunächst die Verfolgung, entschied jedoch nach kurzer Zeit, diese abzubrechen, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.
Zwei Verkehrsunfälle mit hohem Sachschaden
Im weiteren Verlauf kam es zu mindestens zwei Unfällen mit deutlichen Schäden an beteiligten Fahrzeugen. Die Polizei nennt in ihrer Meldung einen „erheblichen Gesamtschaden“. Hinweise auf Verletzte gibt es aktuell nicht.
Fahrer flüchtet zu Fuß
Nach dem zweiten Unfall verließ der Fahrer den Polo und rannte davon.
Die Polizei sucht die Person weiterhin. Hinweise zur Identität liegen aktuell nicht vor.
Beschreibung des Fahrzeugs
- Modell: VW Polo
- Farbe: silber oder grau
- Kennzeichen: PIN-Kreis
- Zustand nach Flucht: deutlich beschädigt
Polizeiliche Bewertung
Die Polizei spricht von einer „Vollgas-Flucht“ und bittet ausdrücklich um Unterstützung.
Da der Fahrer mehrere Unfälle verursachte, wird davon ausgegangen, dass es weitere Geschädigte gibt, die ihre Schäden möglicherweise noch nicht zugeordnet haben.
Aufruf an Zeugen und Geschädigte
Die Polizei bittet um Hinweise von Personen, die
- die Fahrt beobachtet haben,
- selbst Schäden an ihrem Fahrzeug oder Eigentum festgestellt haben,
- oder Angaben zur flüchtenden Person machen können.
Kontakt: wie üblich über die Polizei Pinneberg und die offizielle Pressemeldung der Landespolizei Schleswig-Holstein.
Einschätzung für die Region
Der Vorfall zeigt, wie schnell aus einer einfachen Verkehrskontrolle eine gefährliche Situation entsteht.
Die Polizei betont deshalb erneut, dass Fluchtfahrten fast immer höhere Risiken erzeugen als die eigentliche Kontrolle.

